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Tagesgeld Einlagensicherung
Tagesgeld Einlagensicherung
Das Thema Einlagensicherung spielt beim Tagesgeld eine große Rolle. Wie hoch sind die Einlagen abgesichert- und: Wie sicher ist mein angelegtes Geld auf dem Tagesgeldkonto wirklich?
Dabei gibt es jedoch keine generelle Aussage. Bei der Sicherheit der Einlagen auf einem Tagesgeldkonto kommt es immer darauf an, nach welcher gesetzlichen Einlagensicherung die Bank arbeitet. Dies kann die deutsche Einlagensicherung sein, die britische (bspw. bei der Bank of Scotland), die niederländische (bei der Credit Europe Bank) oder Ähnliches sein.
Dann kommt es darauf an, ob die Bank, bei der das Geld auf einem Tagesgeldkonto angelegt wird, neben der gesetzlichen Einlagensicherung noch einem anderen Einlagensicherungssystem angehört.
Gesetzliche Einlagensicherung für welches Land?
Nicht jede Bank, die in Deutschland auftritt und Tagesgeld Konten anbietet, ist auch zugleich über die gesetzliche Einlagensicherung unseres Landes abgesichert. Dies kommt darauf an, nach welchem Bankenrecht die jeweilige Bank handelt. Banken, die nach deutschem Einlagenrecht handeln, sind in der gesetzlichen Einlagensicherung Deutschlands vertreten. Dies sind alle deutschen Banken wie auch die Direktbanken – und all jene Banken, die zwar zu Banken aus anderen Ländern gehören, sich jedoch für das deutsche Einlagenrecht entschieden haben.
Nach deutschem Einlagenrecht sind die Einlagen auf rechtlicher Basis bis zur Höhe von 50.000 Euro abgesichert. In anderen Ländern wie beispielsweise Großbritannien und den Niederlanden sind andere gesetzliche Einlagensicherungen zu finden.
Nach welchem Einlagenrecht die Tagesgeld Anlagen bei einer Bank jeweils abgesichert sind, kann bei der Bank direkt erfragt werden – meist ist diese Information jedoch bereits auf der Internetseite der Bank zu finden.
Sicherheit über das Gesetz hinaus?
Neben der gesetzlichen Einlagensicherung gibt es in Deutschland jedoch noch weitere Sicherungssysteme für Geldanlagen wie das Tagesgeld. Hierüber sind jedoch nicht alle Banken abgesichert, weshalb es im Zweifelsfall wichtig ist, direkt bei der Bank nachzufragen, nach welchem System die Einlagen abgesichert sind. Ist eine Bank nur über die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert, nicht aber über eines der Einlagensicherungssysteme, sollten möglichst keine Tagesgeld Anlagen über der Einlagensicherungssumme getätigt werden – da der darüber hinausgehende Betrag im Falle einer Bankenpleite unwiederbringlich verloren ist.
Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, BdB
Eines der drei Einlagensicherungssysteme, die über die gesetzliche Einlagensicherung in Deutschland hinausgehen, ist der freiwillige Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, BdB.
Hierüber sind alle jene Privatbanken abgesichert, die sich freiwilligen diesem Einlagensicherungsfonds anschließen. Dies sind jedoch nicht alle deutschen Privatbanken, was oft vermutet wird. Eine Mitgliedschaft in diesem Sicherungssystem ist jedoch freiwillig.
Einlagensicherungssystem der Sparkassen
Die Sparkassen in Deutschland haben ein eigenes Sicherungssystem. Dieses ist in drei Stufen aufgebaut und sichert auch die Tagesgeld Anlagen bei den jeweiligen Sparkassen ab.
Sicherungssystem des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, BVR
Die Tagesgeld Anlagen bei Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie einiger anderer Institute sind über das Einlagensicherungssystem des BVR, des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, abgesichert, und dies zu 100 Prozent.

